Suchen Sie nach Abbruchziegeln von regionalen Baustellen, Bauernhöfen oder Kleinanzeigen, und prüfen Sie Frostbeständigkeit sowie Kantenstabilität durch einen einfachen Schlagtest. Patina ist willkommen, doch lose, sandige Steine meiden Sie besser. Fragen Sie immer nach Genehmigungen und sichern Sie Transport sowie Zwischenlagerung wasserdurchlässig. Erzählen Sie den Vorbesitzern, wofür die Steine weiterleben, und Sie erhalten oft hilfreiche Hinweise zu Herkunft, Qualität und passenden Verlegearten.
Wählen Sie Harthölzer wie Eiche, Robinie oder Kastanie, die auch unbehandelt lange im Außenbereich bestehen. Achten Sie auf frühere Beschichtungen, Nägel oder Imprägnierungen, um Schadstoffe und Verletzungsrisiken zu vermeiden. Kleine Risse sind kein Problem, solange das Holz strukturell intakt bleibt. Lagern Sie die Stücke erhöht und gut belüftet, markieren Sie Längen für Einfassungen, und planen Sie schnörkellose, klare Kanten, die Ihre Wege leiten, ohne massig zu wirken.
Sie benötigen weniger, als viele befürchten: Schubkarre, Schaufel, Spaten, Gummihammer, Wasserwaage, Richtschnur, Arbeitshandschuhe und Schutzbrille reichen oft aus. Ergänzend helfen Fäustel, Meißel und Metallsäge, wenn Ziegel angepasst oder Nägel entfernt werden müssen. Ein Eimer für Fugen- oder Bettungssand, Besen zum Einschlämmmen und eine alte Zahnbürste für Detailreinigung runden das Set ab. So bleiben Kosten niedrig, und Sie konzentrieren sich auf die wirkliche Arbeit.